Villingen-Schwenningen Färberstraße wieder rockerfreie Zone

Nach einem mehrmaligen Schaulaufen mehrerer Rockergruppierungen in Villingens Färberstraße zu Jahresbeginn, ist diese laut Polizeiinformationen derzeit weitestgehend rockerfreie Zone. Die erhöhte Polizeipräsenz und die vermehrten Einsätze tragen ihre Früchte.

Was soll ich sagen der Bericht ist sehr umfassend aber ich versuche ihn mal kurz zusammen zu fassen. Weil die Polizei so gut ist und die Rocker alle ängstlich, fühlen sich die ganzen Gastwirte jetzt besser und nur der Polizei ist es zu verdanken das dies jetzt so ist, denn wären die nicht mehr Streife gelaufen dann wäre jetzt alles in der Hand der Rocker. So ein Bullshit habe ich schon lange nicht mehr gelesen.

Was ist passiert: Angeblich gab es ein Schaulaufen der Hells Angels und der Red Devils im Januar. Kurze Zeit später zogen dann die Black Jackets mit einer starken Mannschaftszahl durch die Färberstraße. Alles blieb ruhig und es kam zu keinen Vorkommnissen außer einer Ohrfeige von einem Hells Angels ausgeteilt. Waren es Revierkämpfe oder eine Machtdemonstration die Vermutungen sind umfangreich und umfassen alles mögliche. Das es aber eher ganz banale Gründe hatte auf die Idee ist keiner wirklich gekommen. Eventuell waren die 40 Hells Angels nur in der Stadt um nach einer Beerdigung in Singen kurz noch einen trinken zu gehen?

Warum eine Woche später die Black Jackets durch die Färberstraße liefen sollte jedem klar sein. Vermutlich dachten diese das der Rundgang der Hells Angels ihnen galt. Ganz klar war es genauso wie bei den Hells Angels ein Schaulaufen man tritt gemeinsam auf und demonstriert Stärke und Macht was automatisch neue Supporter bringt die dadurch beeindruckt werden und schreckt Feinde ab. Zudem zeigt man den vorherigen Schauläufern das man nicht so klein ist und sich wehren kann wenn man muß. Aber ganz sicher waren keine Straßenschlachten geplant oder es sollen die ganzen Objekte in der Färberstraße übernommen werden! Im Gegenteil solche Aktionen laufen fast immer friedlich ab und dienen unter anderem der Werbung und dem anwerben von neuen Unterstützern. Man zeigt Stärke und versucht nicht Wirte in Angst und Schreckcn zu versetzen. Und sind wir mal ganz ehrlich keine Rockergruppe und erst recht keine in der Größe von 40 Personen lässt sich abschrecken von ein paar Polizeibeamten wenn sie es für nötig halten durch die Straßen zu gehen.

Eins ist aber schön Gäste und Wirte fühlen sich in der Färberstraße wieder sicher. Das wurde in dem Artikel mindestens 5 mal wiederholt. Das erhöhte Polizeiaufgebot werde keinenfalls als störend empfunden. Somit können sich alle wieder auf die Schulter klopfen.