SEK verhaftet „Hells Angels“-Rocker

Ein Sondereinsatzkommando ist am Mittwoch Morgen  gegen die Rockergruppierung „Hells Angels“ vorgegangen. Zwei Rocker konnten in Köln und Neunkirchen-Seelscheid verhaftet werden. Die Festnahmen stehen im Zusammenhang mit einer Aktion im April.

Ein 40 jähriger Hells Angel wurde um 7 Uhr morgends in Neunkirchen-Seelscheid festgenommen. Sein 45 jähriger Clubkollege wurde in Köln festgenommen. Er selbst stammt aus dem Landkreis Mayen-Koblenz. Beiden wird Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung, Körperverletzung, Nötigung, Verstoß gegen das Waffengesetz und erpresserischer Menschenraub vorgeworfen.

Das ganze ist laut Oberstaatsanwalt Rolf Wissem auf eine Großrazzia im April stattfand zurück zu führen. Damals wurden an 36 Orten Objekte, Wohnungen und Fahrzeuge von 650 Polizisten durchsucht. Objekte von Hells Angels in ganz NRW waren ins Visier der Fahnder gekommen unter anderem auch im Rhein-Erft-Kreis, drei in Sankt Augustin, Objekte in Hessen, Bayern und auch dem Saarland. Das Revier bzw der Aktionsraum der Hells Angels soll der Grenzbereich von Rheinland Pfalz und Nordrhein-Westfalen gewesen sein.

Bildung einer kriminellen Vereinigung

Gegen alle Mitglieder des Hells Angels Charters Bonn laufen Verfahren wegen des Verdachts der Bildung einer kriminellen Vereinigung. Geht dieses Verfahren durch dürfte das ganze Auswirkungen auf weitere Hells Angels Charter haben. Bis dato war es zum Glück nie möglich diesen Verdacht zu erhärten.

 

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