Rocker-Schlägerei bei Kickbox-Turnier

Krieg zwischen „Black Jackets“ und „Red Legion“

In der Ludwigsburger Rundsporthalle bei Stuttgart flogen die Fäuste nicht nur im Ring sondern auch die Zuschauer gingen aufeinander los.

Die gut organisierte Security verhinderte schlimmeres und konnte die beiden Parteien gekonnt auseinanderbringen. Obwohl die Red Legion seit Juni 2013 verboten wurde, ist sie immer noch präsent und genauso gefährlich wie vor dem Verbot. Die Polizei hat mit ihrer Strategie der Clubverbote wieder mal gezeigt das sie nicht Herr der Lage ist und eigentlich nichts gegen solche Gruppen entgegenzusetzen hat.

Der zahnlose Tiger mit den blauen Kutten konnte dann auch nur noch die verbliebenen Besucher vernehmen was natürlich zu keinerlei Ergebnissen führte. Zum Pech der beiden Gruppen tauchte aber ein Video im Internet auf. Der Tumult oder wie in einigen Zeitungsberichten geschrieben, die Massenschlägerei ging jedoch für die Beteiligten glimpflich aus was nur der gut organisierten Security zuzuordnen ist. Bis die Polizei endlich angerückt ist waren schon alle Bandenmitglieder verschwunden.

Bei jedem Fußballevent sieht man hunderte von Polizeibeamten aber bei einem Kampfsportevent ist es den Beamten vermutlich doch ein wenig zu gefährlich.

Drei Personen wurden nach der Schlägerei in die nächste Klinik gebracht. Die Black Jackets und die Red Legion bekämpfen sich schon seit 2012 massiv im Stuttgarter Raum. Vermutlich geht es hier um ettliche Geschäftsfelder wo beide Parteien Einfluß behalten oder erhalten möchten. Zur Zeit findet auch ein Prozess gegen 3 Red Legion Mitglieder statt die einen Black Jacket bei einem Überfall in einer Esslinger Kneipe tödlich verletzt haben.

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