President der United Tribuns Ulm unter Verdacht

Im Mai ging es ja heiß her in Ulm, ein unbekannter Schütze gab vier Schüsse auf den Lolita Club ab. Nun werden weitere Details bekannt, die Polizei vermutet das es sich bei diesem Anschlag um einen fehlgeschlagenen Auftragsmord gehandelt haben soll.

Die Inhaber des Clubs ebenfalls Mitglieder einer Rockergruppe zeigen sich von dem Anschlag jedoch denkbar unbeeindruckt. Egal was passiert sie weichen den United Tribuns keinen einzigen Meter. Aber bei dem Machtkampf scheint es nicht nur zwischen den Rock Machine MC Blue und den United Tribuns zu krachen sondern auch die Bandidos, Black Jackets und die Broncos scheinen in diesen Streit involviert zu sein. Erst Anfang Juli konnte nur durch ein Großaufgebot der Polizei verhindert werden das sich 20 Mitglieder der United Tribuns auf den Weg machten um ein wenig Präsenz zu zeigen.

Die Polizei ist aufgrund der momentanen Lage sehr angespannt und nimmt den aktuellen Streit nicht auf die leichte Schulter, sie geht davon aus das die Ulmer United Tribuns versuchen ihren Einfluss im Rotlicht und in der Türsteherscene zu festigen bzw auszubauen. Aber nicht nur in Ulm sind die United Tribuns eine stätig wachsende Gefahr für die alten Clubs geworden, sie bekommen immer mehr Zuwachs von gewaltbereiten Ausländern die nicht lange fackeln und gerne dabei auch große Risiken eingehen. Überwiegend bestehen die United Tribuns aus Mitgliedern die aus dem Kriegsgebieten des ehemaligen Jugoslawien stammen. Sie sind zum großen Teil Kampferfahren und an den Waffen trainiert, und daher den meisten Rockern schon alleine erfahrungstechnisch überlegen. Auch gehen die Ermittler davon aus, das es ein leichtes ist für die United Tribuns an Kriegswaffen zu kommen, da in den ehemaligen Krisengebieten noch zahlreiche Waffenlager vorhanden sind. Auch bei dem Anschlag vom Lilita Club geht man von einer Kriegswaffe aus.

Aber auch Sprengstoff und Handgranaten werden zur Zeit in dem Krieg um Macht und Geld in Ulm eingesetzt so gab es ein Sprengstoffanschlag auf ein Wasserpfeifenlokal Mitte Juni und kurze Zeit später ein Brandanschlag auf einen Autohandel. Die Gerüchteküche brodelt auf jeden Fall kräftig und es wird sicherlich nicht die letzte Aktion in diesem Gebietskampf bleiben.