Polizei beschlagnahmt Knüppel-Kombi der Bandidos

Immer mehr Details werden bekannt zum Rockerkrieg in Mülheim. Der geplante Angriff auf die Hells Angels ist anscheinend wegen einem unüberlegten Einkauf in einem Essener Baumarkt aufgeflogen.

Mitglieder der Bandidos sind laut Auskunft der Polizei in einen Essener Baumarkt gegangen um 40 Axt-Stiele zu kaufen. Dabei sind Sie einem Mitarbeiter aufgefallen der sich das Kennzeichen notierte und die Polizei verständigte. Diese observierte dann das Fahrzeug das dann in der Nähe des Hells Angels Cafes in der Eppinghofer Straße geparkt wurde. Da war den Beamten klar, was geplant war.

Daraufhin wurde der größte Einsatz des Mülheimer Geschichte gegen die Rocker gestartet. Die in diesem zusammenhang 17 festgenommenen Rocker mussten jedoch alle wieder freigelassen werden. Diese waren ja nur zur Gefahrenabwehr in Polizeigewahrsamm genommen worden. Diese Gefahr bestand jedoch am daraufvolgendem Morgen nicht mehr.

Das Auflösen der der Bandidos war daher nur eine Reaktion um einem drohendem Verbot entgegen zu wirken.

Die Hells Angels gehen bei dem Streit daher als klare Sieger hervor und lachen sich bei solchen dilettantisch geplanten Aktionen ins Fäustchen.