Mord von Lahrer Hells Angels noch immer nicht geklärt!

Im Juni sollen die Prozesse gegen mehrere Mitglieder und Bekannte der Lahrer Hells Angels beginnen in dem es um die Drogenfunde im Zusammenhang mit dem Mord an einen 49-Jährigen Lahrer Hells Angel ging.
Wobei hier nur um die Taten rund um den Drogenhandel geht. Der Mord an sich ist bis heute noch nicht geklärt und wird es wohl auch nicht mehr werden.
Gerade zu Anfang hatten es die Ermittler nach eigenen Angaben nicht leicht. Sie erhielten wider besseres Wissen keine oder falsche Informationen von Personen aus dem Umfeld des Getöteten. Deshalb hatte die Staatsanwaltschaft Verfahren wegen Strafvereitelung oder Falschaussage eingeleitet. Weitere Delikte seien Verstöße gegen das Waffengesetz.
Ein weiteres Verfahren befindet sind in der Vorbereitung zur Anklage, hier geht es um einen 30 jährigen bei dem die Polizei drei Kilo Amphetamine und 200 Gramm Kokain sichergestellt hat.

 

 

 

Ursprünglich bearbeiteten 40 Offenburger und Freiburger Polizeibeamte die Ermittlungen rund um den Mord und Drogenhandel. Die Sonderkommision Feld wurde nun auf eine achtköpfige Ermittlungsgruppe reduziert. Der 49-Jährige »Tommy« war Mitglied des Lahrer Motorradclubs »Hells Angels«. Ursprüngliche Spekulationen, es habe sich um einen Mord in Rockerkreisen gehandelt, bestätigten sich nicht. Vielmehr hat es sich wohl eher um Streitigkeiten innerhalb der Hells Angels gehandelt bzw um Streitigkeiten bezüglich des groß angelegten Drogenhandels. Bei den drei Angeklagten wurden 25 Kilogramm Haschich, Teile einer Aufzuchtanlage und ettliche Waffen gefunden. Sie versorgten weite Teile der Scene von Freiburg bis Offenburg mit Rauschmitteln.

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