Hells Angel schießt auf mehrere Tribuns und tötet einen.

Am Samstag sind Mitglieder der rivalisierenden „Hells Angels“ und „United Tribuns“ auf der Eisenbahnstraße aneinander geraten. Ca 20 Hells Angels kreuzten in der Eisenbahnstraße auf uu wohl Macht zu demonstrieren. Anwohner verständigten verängstigt die Polizei, die dann auch eine Gefährderansprache mit den Hells Angels hielt. Plötzlich tauchten von überall her UT-Mitglieder auf. Steine und Flaschen flogen. Ein Hauptkommissar, der dazwischen gehen wollte, wurde nach polizeilicher Darstellung plötzlich von einem Höllenengel zur Seite geschubst und schon fielen Schüsse.

Hier das Video:

https://www.youtube.com/watch?v=xe-uiwD1pzE

United Tribun wurde tödlich getroffen

Bei der Schießerei kam ein Anwärter („Prospect“) der „United Tribuns“ ums Leben, zwei weitere Mitglieder der Straßengang wurden verletzt, einer davon lebensgefährlich. Die Polizei nahm knapp 14 Hells-Angels-Mitglieder fest, darunter den mutmaßlichen Haupttäter. Den anderen soll die Flucht gelungen sein. Gegen den 30-Jährigen Stefan S. Hells Angel wurden Haftbefehl erlassen. Unter den Augen der Polizei hat er panisch das ganze Magazin auf die drei Tribuns abgefeuert.

Die anderen Mitglieder der Hells Angels wurden wieder in Freiheit entlassen. Es muß nun abgeklärt werden ob diese etwas über die Bewaffnung des 30 Jährigen Hells Angel wussten, und somit mitschuldig an dem Mord sind.

Zwischen den Hells Angels und den United Tribuns gab es schon mehrfach kleinere Zwischenfälle, seit im Mai 2016 die Tribuns ein Probe Chapter in Leipzig gründeten. Die Hells Angels Platzhirsche seit 2008 fühlten sich auf den Schlips getreten und versuchten dagegen zu steuern. Als die Hells Angels dann auch nach und nach noch Teile des Rotlichtbereichs an die Tribuns verloren, führte das dann zu immer größeren Zwischenfällen bis dann zu dieser unüberlegten Aktion.

Vize Sairen O und Member Umut A. liegen noch im Krankenhaus

Der Vizepräsident der Leipziger „United Tribuns“ Sairen O. liegt mit seinem Clubbruder Umut A. mit einer Schussverletzung im Bauchbereich im Krankenhaus. Beide sind nach einer Not-Operation aber außer Lebensgefahr. Einer seiner Brüder der Prospect Veysel A. hatte gestern nicht so viel Glück. Der Anwärter konnte nach der Schießerei von Rettungskräften zunächst wiederbelebt werden, verstarb jedoch später in der Klinik. Der Rest seiner laut Polizei vermutlich bis zu 20 Mann starken Gang hatte sich dem Zugriff der Polizei vor Ort entzogen.

Und eins ist sicher die Tribuns werden diesen Mord nicht auf sich beruhen lassen. Der erschossene Tribun soll zusätzlich noch einer großen Familie angehören die in Leipzig sicher nicht zusehen werden wie ein Familienmitglied unnötig und feige umgebracht wurde.

R.I.P Veysel