Gewalt von Rockerbanden in Nordrhein-Westfalen

Theo Kruse zur Gewalt von Rockerbanden in Nordrhein-Westfalen: Innenminister Jägers Kampf gegen gewaltbereite Rocker ist gescheitert

(BJP) Verschiedenen Medienberichten zufolge sind bei einer Rocker-Schießerei in Düsseldorf vier Personen verletzt worden, darunter ein unbeteiligter Passant. Dazu erklärt der innenpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Theo Kruse:

„Dieser Vorfall macht deutlich, dass Nordrhein-Westfalen immer noch ein gewaltiges Problem mit kriminellen Rockerbanden hat. Innenminister Jäger ist dem Kampf gegen diese Szene nicht gewachsen. Sein Versuch, die Szene durch ein flächendeckendes Kuttenverbot zu schwächen, ist erkennbar fehlgeschlagen. Zu glauben, dass es keine kriminellen Rocker mehr gibt, wenn man ihnen die Kutten abnimmt, war naiv. Die Rockerszene zeigt sich von solchen PR-Gags offensichtlich unbeeindruckt und dehnt sich weiter aus.

In Nordrhein-Westfalen muss endlich ein kontinuierlicher Kontroll- und Überwachungsdruck gegenüber Rockerbanden aufgebaut werden. Innenminister Jäger muss deutlich machen, dass das Gewaltmonopol beim Staat liegt und nicht von kriminellen Rockern untereinander aufgeteilt werden kann.

Die CDU-Landtagsfraktion wird den erneuten Ausbruch von Rockergewalt auch in der nächsten Sitzung des Innenausschusses am 22. Januar 2015 zum Thema machen.“

Nils Sönksen
Pressereferent
CDU-Landtagsfraktion
Nordrhein-Westfalen
Platz des Landtags 1
40221 Düsseldorf
Tel.    0211 / 884 – 2018
Fax    0211 / 884 – 3313
E-Mail: nils.soenksen@landtag.nrw.de

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.